Die Pfarrei Viehhausen ist geprägt von verschiedenen Kapellen und Bildstöcken, an denen Glaube gelebt wird. Jeder dieser Orte hat seinen eigenen Charakter und lädt zu stiller Andacht, Gebet oder Wallfahrt ein. Alle diese Kapellen und Bildstöcke sind offene, frei zugängliche Orte – Einladungen zum Gebet, zur Ruhe und zur spirituellen Begegnung.

Kapellen in der Pfarrei

Bildstöcke in der Pfarrei

Maria-Hilf-Kapelle in Reichenstetten

Geschichte

Reichenstetten gehörte bis ins 20. Jahrhundert zum Pfarrsprengel Kapfelberg und zählte ab dem 14. Jahrhundert zum Herrschaftsbezirk Laaber, der 1506 zu Pfalz-Neuburg kam. Dort führte die lutherische Lehre zu Konflikten; um 1600 war Reichenstetten ein „lutherisches Dorf“ mit sieben Häusern. Nach der Rekatholisierung im frühen 18. Jahrhundert und der Zerstörung durch Säkularisation 1803 entstand ab 1826 der Neubau nach Plänen eines Kelheimer Baumeisters; die Weihe erfolgte 1836 durch Pfarrer Geiger.

Bau und Ausstattung

Der Saalbau mit rechteckiger Apsis und Dachreiter stammt aus 1831 und blieb trotz Restaurierungen erhalten. Im Inneren thront eine Madonna mit Kind vom Regensburger Bildhauer Pöschl, daneben eine große hl. Michael-Statue aus Kapfelberg. Ergänzt wird dies durch eine 1947 gegossene Glocke, modernes elektrisches Geläut seit 2010 und einen neu erworbenen Kreuzweg mit historischen Bildern.

Aktuelles

In der Kapelle werden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Einmal jährlich findet der Bittgang von Viehhausen nach Reichenstetten statt.

Kapellen und Wallfahrtsorte