Nutzung des Klosterstadls

  • Hauptveranstaltungsort: Viehhausener Bürgerfest

  • Bühne: Theaterfreunde Viehhausen

  • Verfügbar für: Örtliche Gruppierungen und Vereine (begrenzt)

  • Nicht möglich: Gewerbliche oder private Nutzung

Der Klosterstadl ist ein Relikt aus den Zeiten des klösterlichen Lebens der Klarissinnen. Das Kloster unterhielt einen landwirtschaftlichen Betrieb in großem Umfang. Nach dem Abzug der letzten Schwestern 1975 wurden für Kloster und Nebengebäude andere Verwendungsmöglichkeiten gesucht.

Die damalige Kirchenverwaltung konnte den großen Stadel für die Belange der Pfarrei erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bereits 1976 wurde im damals noch wenig einladenden Stadel das erste Bürgerfest abgehalten. Dieses ist seitdem Jahr für Jahr zu einem festen Bestandteil unseres Pfarreilebens geworden.

Inzwischen wurde die Räumlichkeit beständig weiter ausgebaut, gegen Wind und Wetter abgedichtet, verbessert und beinahe perfektioniert.

Die Kirchenverwaltung Viehhausen beschloss 2001 den Bau einer Photovoltaik-Anlage mit ca. 5 kW Leistung. Seit der Installation Ende 2001 liefert sie elektrische Energie, auch zur Winterszeit.

Einweihung und Technik

Am 17. März 2002 wurde die Anlage nach ihrer endgültigen Fertigstellung eingeweiht. An der Klostermauer gegenüber dem Kindergarten ist eine Anzeigetafel angebracht. Hier kann man die momentan produzierte Strommenge sowie die Gesamtmenge des bisher produzierten Stroms ablesen.

Die elektrische Energie wird in das Stromnetz eingespeist und in Viehhausen verbraucht.

Kosten und Förderung

PositionBetrag
AnlagenkostenDM 60.604,20
AnschlusskostenDM 6.295,00
MwSt. (16%)DM 10.682,27
GesamtDM 77.581,47

Finanzierung:
  • Einmaliger Zuschuss der Bundesstiftung Umwelt

  • Kirchenkasse

Erträge: Staatlich gefördert durch 0,99 DM pro kWh
Amortisation: Nach 10–20 Jahren

Klosterstadl